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Music is a feeling then, not a sound (W.Stevens)
Am 26.10.1971, zu meinem 11. Geburtstag, bekam
ich von meinem Vater eine Konzertgitarre geschenkt. Die Folgen
dieser Handlung waren damals für meine Eltern und auch
für mich noch nicht abschätzbar. Die klassische
Grundausbildung versetzte mich dann in die Lage, nicht nur
Buchstaben, sondern auch Noten lesen zu können. Andererseits
führte mich die Ausbildung ebenso zu der Erkenntnis,
dass die klassische Musik niemals mein Steckenpferd werden
würde.
So erweiterte ich meinen musikalischen Horizont,
indem ich nach einer irrtümlich begonnenen Banklehre
in einer Big- und dann Bluesband spielte und anschließend
mit einer Countryband durch deutsche Lande zog. Dies fand
ein abruptes Ende, als ich eine LP von Marcel Dadi, dem mittlerweile
leider verstorbenen Fingerpicking-Gitarristen aus Frankreich
hörte. Sein kraftvolles Wechselbassspiel, wiederum geprägt
durch die amerikanischen Gitarrenlegenden Merle Travis und
Chet Atkins, faszinierte mich ebenso wie die Möglichkeit,
mit dieser Technik einen Song, konzipiert für eine Band,
auf eine Gitarre übertragen zu können.
Ab sofort begann ich meine damalig etwas vernachlässigte
klassische Zupftechnik in ein Fingerpicking zu verwandeln.
Nichtsahnend legte ich damit den Grundstein für meine
"Solokarriere". Mit Hilfe eines Wohnmobils verließ ich
1988 meine Heimatstadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen und
gab ausnahmslos gut besuchte "Open Air Konzerte" in unzähligen
Fußgängerzonen europäischer Städte. Eigene
Arrangements ersetzten zunehmend die "nachgespielten" Stücke
und die erste CD mit Notenheft entstand.
Nach 4 Jahren "on the road" etablierte ich mich
dann 1992 in Salzburg mit der Folge, verstärkt für
Auftritte in Clubs, auf Festivals und Ausstellungen wie Messen,
Vernissagen sowie für Privatveranstaltungen engagiert
zu werden. Mein Repertoire umfasst mittlerweile Instrumentalstücke
aus unterschiedlichen Musikbereichen wie Jazz, Pop, Blues,
Folk, Klassik sowie auch Eigenkom-positionen, denn meine über
die Jahre ausgereifte Fingerpickingtechnik setzt diesbezüglich
stilistisch kaum Grenzen. Von Johann Sebastian Bach bis Led
Zeppelin - alles ist möglich. Diese "Vielsaitigkeit",
verbunden mit dem gelegentlichen Einsatz meiner Stimme erlaubt
es mir, Auftritte unterschiedlicher Ausrichtung zu gestalten.
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